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oder wie der Latainer sagt * Suricata suricatta * Englisch: meerkat
Die Erdmännchen in Zahlen :
Die Tragezeit : beträgt 60 - maximal 77 Tage ein Wurf besteht aus 2 - 4 Junge
Grösse : Zwischen 25 und 35 cm groß. Der Schwanz ist rund 25 cm lang und dient auch als Stütze, wenn die Erdmännchen
auf den Zehenspitzen der Hinterfüße stehen. Die Krallen der Vorderbeine sind auffällig verlängert und werden zum Graben
im Sand benutzt. Daher bezeichnet man die Erdmännchen auch als -Scharrtiere - .
Höchstalter: 12 Jahre
Körpergewicht: zwischen 620 und 1017 Gramm
Lebensraum: Die Savanne . Häufigster Lebensraum im Gebiet Namibia und Botswana
Bestand im Freiland: zum Glück nicht bedroht
Bestand in europäischen Zoos: ca. 800
Nahrung: Insekten, kleine Wirbeltiere, Skorpione
was gibt es zu über die Erdmännchen zu erzählen ?
Die Erdmännchen gehören zur Gruppe der Mangusten, die der Familie der Schleichkatzen zugerechnet wird oder aber
nahe mit dieser verwandt ist.
Die Schleichkatzen wiederum gehören, wie unter anderem auch die Katzen, Bären und Hunde, zur Ordnung
der Raubtiere. Erdmännchen stehen oft auf zwei Beinen, um die Umgebung zu beobachten und
wühlen fast den ganzen Tag in der Erde, daher auch der Name Erdmännchen .
Die Fellfarbe der Erdmännchen ist grau, beige oder hellbraun.
Typisch sind acht bis zehn dunkle Querstreifen, die über den Rücken verlaufen.
Der Kopf ist fast weiß, um die Augen haben sie dunkle Ringe.
Die Ohren und das Schwanzende sind meist schwarz.
Sie leben immer in grossen Gruppen mit bis zu 40 Tieren .
Sie haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten.
Erdmännchen sind Beutegreifer, ernähren sich also von anderen Tieren.
Aufgrund ihrer geringen Größe sind sie selbst aber begehrte Beute für andere Beutegreifer,
wie Adler oder Kobra.Deshalb müssen Erdmännchen besonders wachsam sein.
Wachsam sein hält aber von der Nahrungssuche ab, deshalb gibt es bei den Erdmännchen einen Wächter,
der gar nicht auf Nahrungssuche geht. Er wird jedoch regelmäßig abgelöst, sodass kein
Erdmännchen in der Gruppe hungrig bleiben muss.
Erdmännchen leben in matriarchalischen Gruppen. Sie gehören zu den sozialsten Säugetieren überhaupt.
Das dominante Weibchen bestimmt, wo die Gruppe lebt und auch nur dieses Weibchen bekommt die Jungen
- sie ist also der Chef ! Der Vater ist höchstwahrscheinlich das ranghöchste Männchen.
Das Weibchen wirft die Jungen in der unterirdischen Schlafhöhle.
Erdmännchenjunge sind Nesthocker, das heißt sie kommen nackt und blind zur Welt und bleiben die
ersten Wochen in der Kinderstube. In dieser Zeit entfernt sich die Erdmännchengruppe zur
Nahrungssuche nicht so weit vom Bau wie sonst. Auch die Mutter geht mit der Gruppe auf Streifzug,
denn für sie ist eine gute Ernährung besonders wichtig, damit sie genügend Milch für ihren Nachwuchs hat.
Zum Stillen kommt sie dann zurück.
Aber es kommt auch vor, dass andere Weibchen aus der Gruppe als Amme die Mutter bei der Aufzucht unterstützen.
Ein erwachsenes Erdmännchen bleibt immer bei den Kleinen um sie vor Raubtieren zu verteidigen.
Der Babysitter-Job bei Erdmännchens ist harte Arbeit, denn je größer die Kleinen werden, desto
schwerer ist es sie am Bau zu halten. Die Babysitter können den ganzen Tag nichts essen und verlieren
so bis zu 10 % ihres Körpergewichts. Genau wie Löwen begehen auch Erdmännchen Infantizid.
Hier sind es allerdings die dominanten Weibchen, die die Nachkommen rangniedriger Weibchen umbringen.
Das tun sie, um die Überlebenschancen des eigenen Wurfs zu gewährleisten.
Zickenkrieg in der Kalaharie ein Berich aus dem Spiegel-Wissen klick hier Erdmännchen pdf

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